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PopUp-Garten

Verkehrswandel erlebbar machen und Möglichkeiten aufzeigen. Gärten sind Begegnungsräume, helfen beim Begreifen unsere Umwelt, bieten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und schaffen im Sommer ein angenehmes Klima zum Verweilen. Gerade in der Stadt mit ihren vielen versiegelten Flächen fehlt es häufig spürbar an diesen Angeboten. Mit dem urbanen Garten auf dem gesperrten Mainkai haben wir diese Aspekte an zentraler Stelle in Frankfurt am Main nicht nur Anwohnerinne und Anwohner nutzbar, sondern auch für die gesamte Stadtgesellschaft. Dabei füllt der Garten nachhaltig die gegenwärtige „Stadtlücke“, die durch die Sperrung des Mainkais entstanden ist. Gestalterisch und funktional werden die Beete von Bänken ergänzt. Gemeinsam mit Nachbarinnen und Frankfurtern wurden die Beete gebaut, bepflanzt und gepflegt. Nach Ende des Projekts am Mainkai sind die Gartenmodule zu Frankfurter Altenheimen und ins Deutsche Architekturmuseum umgezogen. Nun laden sie dort zum Verweilen, Pflege und Begegnung ein. Jan. – Aug. 2020 für bb22 architekten + stadtplaner und der Bürgerinitiative Mainkai für Alle im Auftrag des Stadtplanungsamt Frankfurt am Main zusammen mit Janina Albrecht
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NewsKasten – Digitales analog vor Ort

Beobachtung Dass Medien unser Weltbild prägen, ist keine neue Erkenntnis. Mit wachsender Zahl von Informations- und Kommunikationskanälen ist eine Vielzahl von Informationen vorhanden und für jeden theoretisch verfügbar. Tatsächlich fehlt es aber oft am individuellen Zugang: dem Wissen um die lokale Facebook-Gruppe, dem Account in der richtigen App, dem richtigen Suchbegriff auf Google oder dem sozialen Netzwerk. Der Mangel einer breiten lokalen Öffentlichkeit schwächt lokalen Identität und erschwert die Überwindung individueller Unterschiede.   Die Idee Kommunikation ist das Bindeglied zwischen Menschen. Sie schafft gegenseitiges Verständnis, ermöglicht Zusammenarbeit und unterstützt die Bildung einer gemeinsamen Identität. Die „Kommunikations-Infrastruktur“ einer Gesellschaft ist Öffentlichkeit. Die individuelle Schwelle dazu ist Wahrnehmung von anderen und durch andere Menschen. Der NewsKasten nutzt den öffentlichen Raum als bestehende, „zielgruppenspezifische“ Öffentlichkeit, in der Informationen zusammenfließen und ohne Schwellen (Abonnement, Wissen, Account, soziale Kontakte, zeitliche Zusammenkunft) wahrnehmbar werden. Es dient Nachbar:innen und Passant:innen zur Information über aktuelle Themen, bietet ihnen aber auch die Möglichkeit, eigenen Gedanken für andere sichtbar zu „posten“ – immer ergänzt mit Zettel und Stift vor Ort. Als Add-On zur klassischen Pinnwand dient ein Drucker als digital-analoge Schnittstelle, der digitale Quellen mit lokal relevanten Bezügen (Twitter-, Facebook-Accounts, RSS-Feeds) abonniert hat, und wahrnehmbar für einen konstanten News-Stream sorgt. […]
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Babbel-Buttons / Babbeln erleuchtet

Die Menschen machen ihre Städte zu dem, was sie sind. Aber wer sind diese Menschen? Und was sind ihre Geschichten? Um diese soziale Ebene von Stadt offen zu legen, experimentiert das Projekt mit „Babbel-Buttons“, zum spontanen Babbeln im Alltag. Angelehnt an unseren Online-Status, der anzeigt, ob wir gerade mit jemandem ein Gespräch beginnen können, zeigt der Babbel-Button anderen Menschen die Bereitschaft zum Austausch an: in der Bahn, beim Arzt oder vor Lichtinstallationen. Als visueller Katalysator stößt er Dialog an und ermutigt zum Überwinden der eigenen „Bubble“. Mit den im Dunkeln leuchtenden, individuell gestaltbaren Buttons, wurden die Besucher der Luminale selbst zu einem kleine Teil der Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung und trugen sie in die Stadt. Auch nach dem Ende der Luminale sorgen die 500 verteilten Buttons weiter für spontanes Gebabbel.   Unterstützt durch die Polytechnische Gesellschaft März 2018 Wiederholt im September 2020 im Rahmen des Leipziger Ostlichter-Festivals.
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Analog-Facebook

Kann der öff entliche Raum selbst zum Medium für Öff entlichkeit werden, um Menschen indirekt zu verknüpfen? Und wie kann eine solche „Infrastruktur“ funktionieren? Während digitale Inhalte nicht für alle Menschen zugänglich oder auffindbarsind, bietet der Stadtraum eine quasi schwellenlose Interaktionsmöglichkeit. Aus dieser Idee ist eine „analoge Facebook-Wand“ am Schützenplatz in Stuttgart entstanden, die mit einem kleinen Regenschutz alle Nachbarn zum „Posten“ von Beiträgen und Kommentaren einlädt. Dazu werden auch Facebook-Posts und Onlinebeiträge lokaler Gruppen ausgedruckt und aufgehängt, um eine Wahrnehmung von „unsichtbaren“ Inhalten zu ermöglichen. Als analog-digitale Schnittstelle wird die „analoge Facebook-Wand“ gut angenommen, ohne dass sie dabei die Onlinekommunikation ersetzt.
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Stäffele Galerie / Die Stadt als Haus

Was wäre, wenn die Stuttgarter Stäffele nicht nur im Verborgenen existierten, sondern Orte für Sport, Bewegung, Begegnung und kulturelle Events wären? Wenn sie zur Outdoor-Kunstgalerie würden oder dort abendliche Konzerte stattfänden? Wenn aus den Durchgangsräumen Begegnungsräume würden? Das Realexperiment „Stäffele Gallery“ erprobte im Rahmen des Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Universität Stuttgart genau das auf den autofreien Fußwegen der Hauptstadt von Daimler und Porsche. Mit Erfolg! Das Projekt wurde überwiegend positiv aufgenommen und der Ausstellungszeitraum durch den Bezirksbeirat um zwei Wochen verlängert. Gemeinsam mit Studierenden fand dazu unter dem Thema „Die Stadt als Haus“ im Sommer 2016 eine Summerschool an drei Staffeln im Stuttgarter Süden statt. Nach Ende der Summerschool werden die Installationen zu einer quartiersweiten Ausstellung, die mit Spaziergängen zur Erkundung einlud. Begleitet wurde die Ausstellung mit ortsspezifischen Veranstaltungen. Anschließend wurde das Projekt ausgewertet und die besten Empfehlungen in einem „Kochbuch für die Stadt“ publiziert: Stäffele à la carte (10MB) Die komplette Dokumentation des „Realexperiments“ mit Anwohner*inne-Befragung, Presseauswertung und Einordnung der Forschungserfahrungen findet sich im Abschlussbericht auf der Seit des Reallabors.   In der Presse: Ein gutes Forma zum Weitermachen, Stuttgarter Nachrichten Die Stäffele werden zum Treffpunkt, SWR Landesschau Treppe wird zum Wohnzimmer, Südwest Presse   RNM-Publikums-Award Konzept, Durchfürhung, […]
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Real Life Tinder

Wie können spontane Gespräche im Stadtraum unterstützt werden? Was ist von digitalen Plattformen wie Tinder in den physischen Stadtraum übertragbar? Aus diesen Fragen ist der Framing-Versuch auf dem Stuttgarter Marienplatz enstanden. Klar als Bereich erkennbar, war es Passanten nun freigestellt, sich im Bereich zu befinden und als „dating-interessiert“ zu gelten. Oder sich außerhalb der Zone niederzulassen. Tatsächlich wurde die Intervention als Anlass genommen, offen auf Unbekannte zuzugehen. Neben neuen Begegnungen regte die Intervention in der Presse auch über die Reflexion/Interpretation zu tinder an.   Presseberichte dazu: Echte Dating-Zone wird zum begehrten Fotomotiv, Suttgarter Nachrichten In Stuttgart gibt’s einen Ort für „Real Life Tinder“, Stuttgarter Zeitung Real-Life-Tinter zu Stuttgart, eldo-radio Luxemburg Jetzt gibt es Real-Life-Tinder in Stuttgart, SWR3 Ursprünglicher Post + Kommentare, Facebook
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Öffentliches Wohnzimmer

Ein öffentlicher Raum am Stuttgarter Schützenplatz.
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Ein Stadtraum-Kochbuch

Warum ein Kochbch für die Stadt?
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Licht & Raum

Fotografische Arbeit, Winter 2012/ 2013 Betreut von Katrin Heyer
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