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Nachbarschaftszeitung Ausgabe #1

25. Apr 202o Lokaler Austausch ohne persönliche Treffen? Seit diesem Frühling geht das im Kernerviertel mit der ersten Ausgabe einer Nachbarschaftszeitung des Casa Schützenplatz e.V. 🙂 Die digitale Ausgabe kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden. Entstanden war die Idee eines regelmäßigen Blattes beim Brunch im November unter Moderdation von Johannes Heynold von Studio JoHey!. Schon vor Corona hat eine kleine Redaktionsgruppe aus Nachbarinnen und Nachbarn dazu Geschichten gesammelt und unter anderem zum Falafel-Angebot rechachiert. Heraus gekommen ist ein Blättle mit vier Seiten, das rund um den Schützenplatz verteilt wurde. Nun sind wir natürlich auf Leser*innen-Meinungen und Feedback gespannt! Gerne nehmen wir Anregungen für weitere Geschichten und Rubrik-Vorschläge entgegen. Und vielleicht gibt es je auch noch weitere Lokal-Journalistinnen und Journalisten, die einen Artikel, schöne Fotos oder eine Vorstellung von sich oder anderen lokale Institutionen einreichen möchten. Schreibt uns dazu gerne an casa-zeitung@web.de. Die nachfolgenden Eindrücke der ersten Ausgabe sind auf Grund von Papierflieger-Faltungen zur Einhaltung des geforderten Abstands bei der Übergabe leider etwas von Knicken geprägt 😉  
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Mainkai-Garten-Vorboten

Apr 02, 2020 Beitragsbild: © Michael Schick – Frankfurter Rundschau Gärten sind Begegnungsräume, helfen beim Begreifen der Umwelt, bieten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und schaffen im Sommer ein angenehmes Klima zum Verweilen. Gerade in der Stadt mit ihren vielen versiegelten Flächen fehlt es häufig spürbar an solchen Angeboten. Als Vorbote für den von bbb22 architekten + stadtplanern und Studio JoHey! geplanten urbanen Garten auf dem gesperrten Mainkai werden all diese Aspekte an zentraler Stelle in Frankfurt nutzbar gemacht. Dabei füllt der Garten nachhaltig die gegenwärtige „Stadtlücke“, die durch die Sperrung des Mainkais entstanden ist. Nachbarinnen und Nachbarn übernehmen den Bau und die Grundfplege der ersten Pflanzbeete. Darauf aufbauend sind Patenschaften, etwa mit Schulklassen und Frankfurter Institutionen geplant. Bereits involvierte Partner sind Umweltlernen und der Ernährungsrat Frankfurt. In Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative „Mainkai für alle“ wurden die Betonpoller am nördlichen Mainufer aufgewertet und mit Stehtischen versehen, die auch als Sitzgelegenheiten genutz werden. Presseberichte: Frankfurter Rundschau:„Mainkai-Sperrung: Sich den Asphalt aneignen“ vom 11.03.2020 Frankfurter Neuen Presse:„Pflanzaktion in Frankfurt: Es blüht so bunt am Mainkai“ vom 11.03.2020 Frankfurter Rundschau:„Mainkai soll schöner werden“ vom 12.03.2020
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Dokumentation: SchmartesBrett für die Nachbarschaft

01. Mär 202o Seit einer Weile beschäftigt sich eine Gruppe des Casa Schützenplatz mit der lokaler Kommunikation in der Nachbarschaft. So wie der Platz zum Verweilen und dem persönlichen Austausch einlädt, möchten sie ihn gerne auch als indirekten Austauschpunkt gestalten. Um auch bereits vorhandene Informationen aus dem Internet, wie Facebook-Posts oder Veranstaltungshinweise mit lokalem Bezug wahrnehmbar zu machen, experimentieren sie gemeinsam mit Studio JoHey! an einer entsprechenden Infrastruktur. Unterstützt werden wir dabei von Stuttgart Solar e.V. mit einer Solaranalge zur Stromversorgung. Nach längerem basteln und testen steht jetzt der erste Prototyp zum experimentieren im Frühling. Etwas Fine-Tuning für Bewegungsmelder, Stromverbrauch und WLAN-Signal findet zur Zeit noch statt. Eine erste Darstellung des Aufbaus möchten wir aber nicht länger zurückhalten. In den kommenden Wochen wird sie um weitere Darstellungen, Videos, den Python-Code zur Steuerung des MicroComputers und erste Erfarungen ergänzt. Über Feedback freuen wir uns jetzt natürlich auch schon 🙂   Original Beitrag auf der Website des Casa Schützenplatz e.V.: Dokumentation: SchmartesBrett für die Nachbarschaft
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Wie kommuniziert die Nachbarschaft?

08. Nov 2019 Wie kommunizieren wir in der Nachbarschaft? Zu dieser Frage haben ich im Sommer zusammen mit dem Casa Schützenplatz e.V. bereits einen kleinen Hackton veranstaltet. Das Ergebnise war ein solarbetriebener Social-Media-Briefkasten, der eine Schnittstelle zum digitalen Kommunikationsraum mit dem #Kernerviertel schafft. Nun wollen wir noch einmal breiter Ideen sammeln, wie Nachbar:innen von lokalen Geschehnissen erfahren – und wie dieser Austausch verbessert werden kann. Dazu laden wir im November und Dezember herzlich zu einer Reihe von Veranstaltungen. Weitersagen und Bekannte mitbringen absolut erwünscht Wie sind gespannt, was die Ergebnisse werden! Die Veranstaltungen, auch hier im Kalender des Casa Schützenplatz e.V. zu finden: Di,12. Nov., 19:30 – 21:00 Auftakt und Austausch unter Nachbar:innen So, 17. Nov., 11:00 – 16:00 Baschtl-Workshop I und Brunch Di, 26. Nov., 19:30 – 21:00 Öffentliche Diskussion mit weiteren Initiativen So, 15. Dez.,11:00 – 16:00 Baschtl-Workshop II und Brunch   Gefördert im Rahmen des Förderprogramms „Gut Beraten„
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Workshop @ z2x

02. Sep 2019 „Der Spätie um die Ecke ist mein Lokal-Journalist“ Beim diesjährigen z2x19 haben wir in unserem Workshop an der perfekten Infrastruktur für nachbarschaftlichen Austausch gearbeitet. Dabei wurde klar, dass es neben Newsletter, Schwarzen Brettern, Lokalzeitungen und WhatsApp-Gruppen immer auch einen physischen Raum zur direkten Begegnung braucht – egal ob kleinem Garten, hausinterner Bibliothek oder solidarischem Cafe. Auch deutlich wurde, dass wir dem aussterbenden Lokal-Journalismus etwas entgegensetzten wollen. Ein Beispiel aus Wien waren Newsletter, die vom Quartiersmanagement redaktionell betreute werden oder die finanzielle Unterstützung von Medien durch den Staat in Frankreich. Als Anschauungsobjekt für lokale Informationen war Studio JoHey mit einem #newskasten vertreten, der unter #z2x über das Geschehen auf twitter und instagram berichtete. Hier zeigte sich ganz praktisch die Bedeutung der Darstellung von Informationen. Erst mit wachsendem „Wand-Archiv“ wuchs die Verständlichkeit von Drucker und Funktionsweise und damit auch das Interesse an den simpel formatierten Beiträgen. Insgesamt war es ein inspirierendes Wochenende mit wunderbaren Menschen, die allgemein Lust auf mehr Austausch gemacht haben. Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen, die die zwei Tage zu dem gemacht haben, was sie waren!   Mehr Infos zur Newskasten-Hard- und Software giebt es hier und die einezelnen Scripte gibt es hier auf GitHub.   […]
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Digital-analoge Ideenauszeichnung

19. Aug 2019 Nach drei intensiven Tagen ging heute das #SoCamp19 der #Schader-Stiftung zuende, bei dem auch Johannes vom Studio JoHey vertreten war. Dabei wurde nicht nur theoretisch über Digitales, Analoges und Räumliches diskutiert, sondern abends auch praktisch die Gelgenheit genutzt, um sich im öffentlichen Raum inspirierend-produktiv auszutauschen. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit der „smart City“, kamen wir über die Dumb City zum BILOKAL / BE LOCAL, einem Projekt das die globale Seite der Digitalisierung mit anlogen, lokalen Communities auf menschlicher Ebene verbindet. „Eine einfache, aber nicht simple Idee“ nannte Jurry-Mitgleid Rolf Toyka vom Werkbund Hessen die Idee von „BE LOCAL“ und begründete damit die Wahl der Jury, die Idee weiter zur Umsetzung zu unterstützen. Jetzt erholen wir uns erstmal vom intensiven Wochenende. Und nachdem die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius diesesmal mit auslober war, bietet sich bei #z2x19 von ZEIT ONLINE in zwei Wochen die Gelegeneheit ab 14:00 Uhr in Session II zum Mehrwert von digital-analogem für die Nachbarschaft mitzudiskutieren 🙂 Beitrag im lokalen Darmstädter Echo Tweet der Schader-Stiftung: https://twitter.com/schaderstiftung/status/1163131135087525888
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Workshop 27.07.: Stadtraum als Medium

08. Jul 2019 Am Samstag, 27.07.19, veranstaltet Studio JoHey! im Rahmen von „Schützenplatz – Nachbarbarschaft selbstgemacht“ einen Workshop / Hackathon für den „Stadtraum als Medium“ in Stuttgart. Ausgangspunkt ist das SmarteBrett, dass an dem Ort, an dem die Idee entstanden ist, weiterentwickelt und dauerhaft aufgestellt werden soll. Mitmachen kann jede*r. Wir sind gespannt, was bei rum kommt!   Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/292485324883885/   Veranstaltungstext: Baut mit uns eine Infrastruktur für nachbarschaftlichen Austausch! Digital oder analog, alles ist möglich. Der Workshop / Hackathon ist gleichermaßen für direkte Nachbar*inne offen, wie auch für alle weiteren experimentierfreudigen Stadtraum-Bastelnden. Idee Denn Nachbarschaften bestehen nicht nur aus Straßen, Häusern und Plätzen, sondern vor allem auch aus Menschen, ihren Netzwerken und Geschichten. Genau diese Ebene wollen wir mit euch untersuchen und auszubauen: ganz praktisch mit einer gemeinsam gebauten Infrastruktur. Hintergrund Identität entsteht durch Abgrenzung oder Zuschreibung zu anderen Menschen. Die Grundlage dafür bildet die Wahrnehmung anderer Menschen. Die „Wahrnehmungs-Infrastruktur dafür ist Öffentlichkeit. Traditionell war dem öffentlichen, physischen Raum diese Rolle zu eigen. Mit zunehmender Digitalisierung entstehen aber auch weitere, parallel Öffentlichkeiten. Dieses Nebeneinander erschwert die Bildung einer gemeinsamen, übergreifenden Identität. Hierzu sucht der Workshop / Hackathon nach experimentellen Lösungen, die ihm Rahmen von „Schützenplatz – Nachbarschaft selbstgemacht“ bis […]
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Input @ NetzWerkStatt

Vor nun schon zwei Jahren fand im Stuttgarter Gebrüder Schmid Zentrum  die erste NetzWekrStatt für einen „Werkzeugkoffer“ für Nachbarschaftsinitiativen statt. Auch ich war dabei und habe mich von den vielen anderen Initiativen und der positiven Stimmung anstecken lassen. Nun ist der Koffer fertig und wird am 30.11.2018 im Hospitalhof stuttgart mit einem Workshop präsentiert. Mit dem Projekt „Stäffele Gallery“ wurde ich eingeladen, am Nachmittag einen Input zum Aufbau von Nachbarschaftsgruppen zu geben. Ich bin gespannt auf den Werkzeugkoffer und freue mich auf neue, inspirierende Gespräche! Allen Stuttgartern kann ich eine Anmeldung zur Veranstaltung nur wärmstens empfehlen: https://www.hospitalhof.de/programm/301118-netzwerk-und-nachbarschaftsinitiativen-im-stadtteil-aufbauen/
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Produktive Stadt-Gespräche

21. Jun 2018 Wie aber kann die Stadt auf sozialer Ebene produktiv sein? Im Rahmen des Seminars „Produktive Stadt“ am Fachbereich Architektur und Stadtplanung der TU Darmstadt hatte ich zu die Gelegenheit, eigenen Projekte und Erfahrungen zur sozialen „Raum-Produktion“ präsentieren. In der anschließenden Diskussion kam vor allem die Frage nach sozial-produktiven Räumen Gewerbegebieten auf. Anders als Nachbarschaftsprojekte in Wohngebieten bleiben sie zur Zeit noch eher unberücksichtigt. Dabei verbringen viele Menschen hier einen Großteil ihrer Zeit und profitieren als „temporäre Nachbarn“ ebenfalls von gestalteten Stadträumen. In guter Input für kommenden Dialog-Formate für unterrepräsentierte Stadträume.
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Wollen wir zusammen Leben?

24. Feb 2018 Am Samstag haben Stadtlücken und ich im Kunstverein Stuttgart ein Workshop-Experiment zur „Bedeutung des öffentlichen Raumes für unser Zusammenleben“ gegeben. Trotz Minusgraden haben wir uns auf einen Rundgang durch die Innenstadt gemacht und dabei auch eine kurze Pause eingelegt. Die Verletzung der Quartiersordnung (namentlich Sitzen und Tee-Trinken) blieben allerdings ungeahndet. Wirklich lange sitzen wollten wir in dem neuen Quartier auch nicht: Die Architekten hatten einfach keinen schönen Raum entworfen. Bei der Abschlussdiskussion wurde deutlich, dass Zusammenleben ein gemeinsames Zeil erforderte und der Raum dafür die Möglichkeit bieten muss. Im Dorotheen-Quartierlagen gabe es neben dem Ziel „Einkaufen“ eindeutig keine weiteren Angebote. Danke an alle Teilnehmer des Workshop-Experiments. Es fand im Rahmen der Ausstellung „Was sind die Wolken“ im Kunstgebäude Stuttgart statt.
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